Ortsteile

Trebgast

Fränkisch gemütlich präsentiert sich Trebgast in malerischer Naturkulisse zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge seinen Gästen. Von den sanften Hügeln in Weißmain- und Trebgasttal umrahmt schmiegt sich die Bebauung anmutig an die Hänge.In einer Höhenlage zwischen 324 m - 500 m ü. NN liegt dieser 975 Jahre alte Erlebnis- und Ferienort malerisch in einer von ausgedehnten Waldungen und Hügeln geprägten oberfränkischen Landschaft. Weithin sichtbares Erkennungszeichen ist die 1742 erbaute Johanneskirche. Sie prägt das Ortsbild aus nahezu allen Richtungen.

Die Gemeinde Trebgast zählt aktuell 1787 Einwohner, liegt im Landkreis Kulmbach und ist Sitzgemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Trebgast mit den weiteren Mitgliedsgemeinden Harsdorf und Ködnitz.

Ortsteil Lindau

Als Siedlungsträger darf das edelfreie Geschlecht der Walpoten gelten (1150/60). Oberherren waren die Grafen von Andechs-Meranien auf der Plassenburg.1531 ist "Lyndau" eines der 5 markgräflichen Frondörfer im Amt Kulmbach mit Fuhrenpflichten zur Plassenburg. Einige markgräfliche Selden sind später im Lehenbesitz der Familie Lüchau-Donndorf.1838: 38 Wohngebäude.

Der Name ist eine Typische Lagebezeichnung: Siedlung in einer mit Linden bestandenen Wiesenaue.

Das Lindauer Moor (70.000 m²) ist eines der wenigen Hochmoore in Oberfranken. Von der einst sehr viel größeren Fläche rings um den Kieselberg (Das beweisen die Torfstiche an der Ostseite.) ist heute nur ein kleiner, feiner und um so wertvollerer, geschützter Landschaftsteil vorhanden.

Bis 1972 ist Lindau eine selbständige Gemeinde.Heute beheimatet Lindau 64 Anwesen mit 245 Einwohnern.

Ortsteil Feuln

Herrschaftliche Plansiedlung in Hang- und Muldenlage.Erste Erwähnung um 1310, als der Bischof von Bamberg die Töchter von Plassenburg mit einem halben Zehnt im Dorf Feuln belegte.

1398: Gab es in Feuln nach dem Landbuch 6 Güter und 3 Selden.

1835: 15 Wohngebäude. Über die Bedeutung des Namens gibt es zwei Versionen.

Nach Dr. Erich von Guttenberg wird er wohl auf das slawische Bylina = Kraut (Pflanze) zurückgehen, das im Deutschen über Viulina und Vesulen zu Feuln wurde, nach dem Namensforscher Heinrich Schuberth muss das dortige Gebiet des Weißen Mains zur Zeit der Ortsgründung ein Sumpfgebiet gewesen sein, weshalb der Name von Fäule (feule) = "Siedlung bei den faulen Sümpfen" stammen soll.
Heute: 34 Anwesen mit 103 Einwohnern.

Feuln hat eine eigene Internetseite: http://www.feuln.de

Ortsteil Waizendorf

Weilersiedlung am Weißen Main. Nennung 1306, als von Waldenfels-Radeck seinen Teil am Dorf und Gütern zu Watzendorf an von Plassenberg verkauft.

1396 vermacht Witwe von Plassenberg alle Güter ihres Mannes ihrem Neffen von der Capell. 1398 werden in Watzendorf eine Behausung, mit Graben umfangen, sowie 7 Güter, 5 Selden und 1 Mühle genannt.

1838: 17 Wohngebäude mit 59 Bewohnern.Der Ortsname hat nichts mit Weizen zu tun. Er kommt entweder vom Personennamen Vazo oder bedeutet "das Dorf bei den Azen" = Weidenplatz.Heute: 19 Anwesen mit 59 Einwohnern.

Ortsteil Weiherleithen

Dieses Gehöft wurde 1835 als Trupfhaus "auf der Weiherleithen" (Flurbezeichnung) gebaut.

Ortsteil Wolfsbach

Ältere Ausbausiedlung im Talgrund. Der ältere historische Flurname, der auf ein Geschehnis mit einem Wolf hinweist, wurde erst im 19. Jahrhundert auf die Ansiedlung übertragen.

Heute ein Anwesen mit 6 Bewohnern.

Ortsteil Tauschtal

Erste Erwähnung im Landbuch der Plassenburg von 1398: "2 Zeidelweiden im burggräflichen Wald Tawschental (Towschental)". Im Jahre 1431 geben die Markgrafen ihrem Schreiber Pragermeister ein Leibgeding auf ihrem Hof zu Tauschental. 1520 Daussental. 1750 Tauschthalerhof am Lauterwyher. 1797 Tauschthal.

Heute 2 Anwesen mit 2 Einwohnern.

Ortsteil Siebenbrunn

Entstanden 1436 aus einer erbauten Zinsmühle. 1838 Heidelmühle. Der Name bedeutet "bei den sieben Brunnen (Quellen)". Bis 1972 Gemeinde Lindau.Heute ein Anwesen mit 2 Bewohnern.

Ortsteil Michelsreuth

Das erste Haus in dieser neuzeitlichen Aussiedlung wurde 1832/33 von Michael Pöhner erbaut. Er gab dem Ort seinen Namen.

Dieser Ortsteil gehörte früher zu den Gemeinden Harsdorf und Himmelkron. Am 1. Oktober 1954 wurde er umgemeindet nach Trebgast.

Heute 9 Anwesen mit 21 Einwohnern sowie mehrere Wochenendgrundstücke.

Ortsteil Rehleithen

Eintrag im Landbuch von 1398: Burggräflicher Wald, die Rehleithen bei Leuchau, geht bis gen Trebgast". 1435 gehört die Rehleithen in das markgräfliche Forstamt um Trebgast. 1784 baut A. Schoberth aus Lindau, ein Trupfhäuslein als markgäfliches Zinslehen. Bis 1972 Gemeinde Lindau.

Heute 5 Anwesen mit 11 Einwohnern.

Ortsteil Eichholz

Neuzeitliche Ausbausiedlung in Hanglage (einschlieslich Röhreleinshof). Das erste Haus entstand 1833. Der Name kommt von der Waldung Eichholz.Heute 7 Anwesen mit 13 Einwohnern.